Performanz-Untersuchung bei raten-adaptiven Uplink für mobile Streaming-Anwendungen

Nun sind schon 2 Monate meiner Masterarbeit bei Ericsson vergangen. Hier ein kurzer Zwischenstand dazu:

Mit hilfe einer selbst entwickelten Android-Anwendungen sollen Videos über das http-Protokoll an einen Server übertragen werden. Im Focus liegt dabei die Stabilität des Systems um bei Anwendungsfällen, wie die Liveübertragung von Sportereignissen durch Drohnen oder remote Videoüberwachung in Zügen, möglichst hohe Videoqualität zu garantieren.

In der Abbildung sind die markierten Entitäten sind noch nicht implementiert. Der Encoder liefert Frames (Raw h264) an den NetworkMonitoringThread, welcher diese in einer FIFO speichert. Der NetworkMonitoringThread öffnet bei Start der Anwendung eine http-Session und füttert immer neue UploadTasks mit den Frames aus der FIFO. Dabei wird der Zustand des Encoders und der UploadTasks (momentan 2 Stück) überwacht. Der UploadTask sendet den Frame als Bytearray über http-POST an den Server und gibt dem NetworkMonitoringThread Bescheid, wenn er fertig ist.
Es können nun schon bereits ohne Verwendung des „echten“ Kamerastreams Tests gemacht werden, wie sich das System verhält. Als nächster Schritt sollen mehrere adaptive Ansätze getestet werden. Ein Ansatz der bereits getestet wurde, ist das Verwerfen eines Frames und/oder das Ändern der Encodingbitrate, falls die FIFO zu groß wird.

 

Mensch-Maschine Kommunikation

Für dieses Modul habe ich und mein Kommilitone uns überlegt eine kleine Studie durchzuführen. Dafür haben 5 jüngere Probanden und 5 ältere Probanden für einen kleinen Test in die Hochschule eingeladen. Ziel der Studie war es herauszufinden, wie die Probanden, welche noch nie in der Virtuellen Welt waren sich in dieser zurechtfinden. Dafür verwendeten wir die HTC-Vive und die erstellte Welt von NewtonVR um die Probanden insbesondere Bedienelemente testen zu lassen.

Eine Demo-Ablauf der Aufgaben gibt es hier zu sehen:

Und hier noch eine Ergebnis-Folie unserer Präsentation

Ergebnis: 1,7

 

Stochastische Prozesse Prüfung

Meine Prüfungsphase musste ich mich auf 3 Module vorbereiten. Stochastische Prozesse war die erste Klausur und nach durchgängiger 14 tägiger Vorbereitung fühlte ich mich immer noch nicht 100% Sicher. Leider wurde das viele Lernen nicht belohnt und die Klausur war ein Alptraum. 3 Aufgaben, von denen zwei von der Aufgabenstellung nicht zu verstehen waren.

Ergebnis: 5.0
Bei einer Durchfallquote von 60% immerhin vertretbar 🙁

International Negotiation and Communication

In diesem Modul lernten wir anhand von Rollenspielen, Vorträgen und viel „english practice“ zu Verhandeln und insbesondere welche speziellen interkulturellen Feinheiten es in der Kommunikation zwischen Kulturen zu beachten gibt.

Prüfung war eine Gruppenarbeit mit 90 minütiger Präsentation + einer Ausarbeitung.

Ergebnis: 1.0

Verlauf des Semesters

Das Semester läuft auf Hochtouren:

In Modul Stochastische Prozesse beschäftige ich mich mit Wahrscheinlichkeitstheorie, insbesondere mit Markow-Ketten und Warteschlangen. Im Modul IT-Sicherheit werde ich im Januar einen Vortrag über das Thema Bitcoin und weitere Kryptowährungen geben. Am interessantesten finde ich das Modul Augmented- und Virtuelle Realität, in dem ich mit einem Kommilitonen bereits an einem selbst Entworfenen Projekt arbeite. Sichere Verhandlungen in Englisch lerne ich in dem Modul International Negotiation and Communication Skills.

Ich bin auf der Suche nach einem Platz für meine Masterarbeit im Raum Aachen. Nächste Woche besuche ich den Absolventenkongress in Köln und in der darauf folgenden Woche die Firmenkontaktmesse in Aachen.

Meine Planung bis zur Masterarbeit

Folgende Module sind momentan noch offen:

  • Kryptographie
  • Stochastische Prozesse
  • IT-Sicherheit
  • 2 Wahlpflichtfächer
  • Mobile Datenkommunikation
  • Hausarbeit Mensch-Maschine-Kommunikation

Mein Plan ist es die Wahlpflichtmodule, IT-Sicherheit, Kryptographie und Stochastische Prozesse, sowie die Hausarbeit in Mensch-Maschine-Kommunikation im Wintersemester 16/17 zu absolvieren. Ab März möchte ich mein 3 monatiges Masterprojekt in einer Firma bearbeiten und nach der letzten Prüfung im Juni (Mobile Datenkommunikation) meine Masterarbeit beginnen.

Reise nach Neuseeland, Australien, Indonesien, Thailand

Da meine Freundin nach ihrem Bachelor vor dem Einstieg in die Arbeitswelt noch etwas verrücktes machen wollte, nahm ich mir ein Urlaubssemester und wir reisten einmal halb um die Erde.

Dabei lernten wir neue Kulturen kennen, wurden selbständiger den je und lernten viele neue Menschen kennen.

 

6 Monate Work & Travel in Neuseeland

cook nelson_lakes

zwei Wochen Thailand: Land des Lächelns und der Tempel

ruinen elefant

einen Monat in Indonesien (Bali und Lombok)

Reis gruen

einen Monat an Australiens Ostküste

sydney kagurus